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LESEPROBE
personalisiertes
Kinderbuch "Gute-Nacht-Geschichten" |
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Kurzbeschreibung:
Vor dem Einschlafen noch ein schönes
Buch vorzulesen ist ein wichtiges
Abendritual für die Kinder, das ihnen
Sicherheit gibt und die Beziehung zu den
Eltern verbessert.
Unter diesem Aspekt wurde dieses
persönliche, märchenhafte
"Gute-Nacht-Geschichten-Buch"
entwickelt. Das Kind wird persönlich
angesprochen, die Geschichten sind
spannend und finden ein beruhigendes
Ende. Mehrere Geschichten mit
Tierfabeln, Erzählungen mit Hexen,
Dinosauriern, Zwergen und Riesen
Gesamt 7 Gute-Nacht-Geschichten
Für die Kleinsten bis ca. 5 Jahre zum "Abendlichen
Vorlesen und für Angenehme Träume"
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GROSSFORMAT |
30,6x23,6 cm (etwas größer als DIN A4
Format) |
personalisierte Angaben |
Diese Angaben werden für
den personalisierten Buchdruck benötigt
(Daten in grauer
Schrift sind nicht unbedingt erforderlich)
VORNAME - Nachname
- Geschlecht -
WIDMUNG |
die
personalisierten Daten in der Leseprobe sind
in GROSSBUCHSTABEN |
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Leseprobe |
Persönliches
Gute
Nacht Geschichten
- Buch
FÜR SABINE MÜLLER
***************************
Liebe Sabine,
ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk für
ein ganz besonderes Mädchen. Wir wünschen
dir angenehme Träume :-)
Deine Tante Martina
(Widmungsbeispiel) |
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Der Drachenvogel
"Enzo,
ich kann nicht einschlafen!", sagt SABINE. "Obwohl ich schon
mindestens fünfzig Schäfchen gezählt habe. Es klappt einfach
nicht."
Der Clown rückt einen Stuhl ans Bett und setzt sich. "Soll ich
dir noch etwas vorlesen?", fragt er.
SABINE strahlt. "Am liebsten mag ich Märchen. Aber keine, in
denen es grausam zugeht."
Enzo nickt. "Keine Sorge. Meine Gute-Nacht-Geschichten dürften
genau das Richtige für dich sein." Er schlägt das Buch auf. "Die
erste Geschichte heißt 'Der Drachenvogel'." Enzo räuspert sich,
dann beginnt er: "Der Riesendrache lebte in einer großen,
dunklen Felsenhöhle am Fuße eines hohen Berges. Als er an diesem
Morgen seine Höhle verließ, um in der Nähe zu frühstücken, traf
er nach wenigen Metern schon einen kleinen
Vogel, der am Wegesrand auf einem Stein hockte. Achtlos ging
er an dem Vogel vorbei. Da stimmte dieser ein herzzerreißendes
Klagelied an.
Verwundert hielt der Riesendrache inne. "Ach, du meine Güte!
Singst du immer so falsch?", fragte er.
"Dies ist ein Klagelied, lieber Drache", piepste der Vogel
traurig.
"Ich habe mir nämlich gestern den rechten Flügel gebrochen. Er
lässt sich überhaupt nicht mehr bewegen."
"Oje!", seufzt SABINE. "Der arme Vogel!"
Enzo sieht kurz auf, dann fährt er fort: "Der Riesendrache aber
wollte endlich frühstücken.
"Du darfst mich nicht allein lassen!", piepste der Vogel. "Wenn
mich eine Wildkatze oder eine Schlange entdeckt, bin ich
verloren!"
An diese Möglichkeit hatte der Drache überhaupt nicht gedacht.
Er überlegte eine Weile. "Pass auf!", sagte er dann. "Du
kletterst auf meinen Rücken. Dort wird es keiner wagen, dich
anzugreifen. Denn er würde es mit mir zu tun bekommen."
"Aber wie soll der verletzte Vogel das denn schaffen?", fragt
SABINE.
"Das wirst du gleich hören", antwortet Enzo und liest vor: "Und
so legte der Riesendrache seinen Schwanz ganz flach auf den
Boden. Der Vogel brauchte nur darauf zu hüpfen und auf ihm
hochzuklettern. Als er oben zwischen zwei Zacken einen
gemütlichen Sitzplatz gefunden hatte, konnte es endlich
losgehen.
Der Drache ging hinunter zu dem Gebirgssee. Bevor er ins kalte
Wasser stieg, um zu baden und zu trinken, ließ er den Vogel
absteigen, damit auch dieser sich am seichten Ufer erfrischen
konnte. Dann nahmen sie auf der Wiese ein üppiges Frühstücksmahl
zu sich.
In den nächsten Tagen führte der Drache seinen Freund zu vielen
schönen Plätzen in der näheren Umgebung, die der Vogel nie zuvor
gesehen hatte. Und wenn der Tag sich seinem Ende zuneigte, dann
begaben sich die beiden in die Felsenhöhle des Drachen. Dort war
der Vogel die ganze Nacht über vor seinen Feinden geschützt."
"Der Vogel hat großes Glück gehabt, dass er einen so
hilfsbereiten Drachen getroffen hat", sagt SABINE erleichtert.
Enzo nickt. Dann fährt er fort: "Nach einigen Tagen war der
gebrochene Flügel wieder gut zusammengewachsen. Der Vogel konnte
nun wieder so flink und so geschwind fliegen wie zuvor. Er
bedankte sich noch einmal für die große Hilfe.
"Ach was!" Der Riesendrache wurde ein wenig verlegen. "Das war
doch eine Selbstverständlichkeit. Hauptsache, es hat dir auf
meinem Rücken gut gefallen."
"Es war wunderbar!", erwiderte der Vogel.
"Etwas musst du mir versprechen", sagte der Drache zum Abschied.
"Wenn du wieder einmal in diese Gegend kommst, musst du mich
unbedingt besuchen, ja?"
Der Vogel nickte eifrig. Dann flog er davon, geradewegs in den
blauen Himmel hinein."
Der Künstler des Urwaldes
"Malst
du eigentlich gern Bilder?", fragt Enzo.
SABINE nickt. "Besonders gern zeichne ich Tiere."
Enzo blättert eine Seite des Buches um. "Dann wird dir meine
zweite Gute-Nacht-Geschichte sicher gefallen", sagt er. "Sie
heißt 'Der Künstler des Urwaldes'."
Enzo beginnt: "Der Urwald ist undurchdringlich und
geheimnisvoll. Hier geschehen Dinge, die sich nirgendwo sonst
auf der großen, weiten Welt zutragen.
Nehmen wir nur dieses Pinselschwein, das da friedlich am Ufer
döst. Es verfügt über mehr Pinsel als alle anderen Schweine
dieser Erde zusammen. Es hat Pinsel an den Ohren und Pinsel im
Gesicht. Und es hat einen großartigen Pinselschwanz."
"Gibt es Pinselschweine wirklich?", will SABINE wissen.
"Ja", antwortet Enzo. "Sie leben in Westafrika. Ihre so
genannten Pinsel bestehen aus Haarbüscheln."
Dann liest er weiter: "Was aber macht das Pinselschwein mit
seinem Schwanz? Es zeichnet! Ein Bild schöner als das andere.
Eines Tages, als das Pinselschwein gerade wieder emsig bei der
Arbeit ist, meldet sich aus der Baumkrone eine helle Stimme
und sagt: "Schön machst du das!"
Das Pinselschwein sieht verwundert hinauf. Ein Äffchen hat ihm
zugeschaut.
"Würdest du ein Bild von mir malen?", fragt das Äffchen.
Und ehe sich das Pinselschwein recht besonnen hat, ist das
Äffchen heruntergeklettert und steht dem Künstler des Urwaldes
nun Modell. Strich für Strich entsteht auf der Leinwand ein
Äffchen, das dem lebendigen unglaublich ähnlich sieht."
"Aber Pinselschweine können doch nicht malen, oder?", fragt
SABINE.
Enzo lächelt. "Im Märchen schon." Er fährt fort: "Du bist ein
großer Künstler!", jauchzt das Äffchen, als das Bild fertig ist.
Das Pinselschwein freut sich über das Lob. "Du kannst das Bild
ruhig behalten. Hänge es dir in eine Baumkrone."
Kaum ist das Äffchen verschwunden, steigt ein Krokodil aus dem
Fluss. "Würdest du auch von mir ein Bild malen?", fragt es.
"Wie soll ich deinen langen Schwanz nur auf der Leinwand
abbilden?", stöhnt das Pinselschwein.
Doch das Krokodil hat eine tolle Idee. Es schlägt mit seinem
mächtigen Schwanz einen Bogen. Und nun passt alles auf die
Leinwand.
Das Pinselschwein malt und malt. Es dauert eine ganze Weile, bis
das Bild fertig ist.
"Wir werden es am Ufer aufstellen", schlägt es vor. "So
kannst du es dir vom Fluss aus anschauen."
[....Fortsetzung
und weitere 5 Geschichten im Buch] |
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