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LESEPROBE


personalisiertes Kinderbuch  ZEITALTER DER RITTER
 

GROSSFORMAT

Kurzbeschreibung:
Ein spannendes gespenstisches Abenteuer einer vergangenen Zeit. Zu wahre Helden werden die beiden Kinder in diesem Buch: Nur ihrem Mut ist es zu verdanken, dass das Gespenst Giselbert nicht länger sein Unwesen auf Burg Donnerstein treibt und dadurch die Ritter wieder in Ruhe schlafen können.

Dieses personalisierte Buch eignet sich für...
vor allem für Jungen (aber auch Mädchen) im Alter von ab 5 bis ca. 14 Jahre. Format DIN A4.
   

personalisierte Angaben
Diese Angaben werden für den personalisierten Buchdruck benötigt
(Daten in grauer Schrift sind nicht unbedingt erforderlich)

VORNAME - NACHNAME - FREUND/IN - NAME DER BURG - BURGHERR - WIDMUNG
 

die personalisierten Daten in der Leseprobe sind in GROSSBUCHSTABEN

 
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Leseprobe

Ritterbuch Ansicht Widmungsseite
Seite 1 - Widmungsseite (Beispiel)

MAX BERGER IM LAND DER PYRAMIDEN
Dieses Buch ist ein besonderes Geschenk
von Werner und Sonja

 

 

Dieser außergewöhnliche Nachmittag wird ANJA lange in Erinnerung
bleiben.
Mit ihren Eltern hat sie die prächtige Schallerburg besucht, die auf
einem bewaldeten Hügel steht.
ANJA hat die weiträumige Burganlage mit ihren hohen Mauern und
mächtigen Türmen bewundert. Zum Abschluss ist sie mit ihren Eltern
über eine schmale Holztreppe auf den Aussichtsturm geklettert, von
dem aus man einen fantastischen Überblick über die Landschaft rund
um die Burg hat.
Nun schläft ANJA zufrieden in ihrem Bett und träumt von einem
tollkühnen Abenteuer, das sie zusammen mit ANTON in einer längst
vergangenen Zeit erlebt. Im Zeitalter der Ritter.

Nach einer langen Wanderung aus dem Tal bis hinauf auf die Anhöhe
erreichen ANJA und ANTON am frühen Abend endlich ihr Ziel.
Die Dämmerung ist bereits angebrochen, als sie den Wald verlassen und
vor sich die beeindruckenden Umrisse der berühmten Schallerburg
erkennen.
ANJA und ANTON nähern sich dem tiefen Wassergraben, der die
Außenmauern der Burg schützend umgibt.
"Was wollt ihr hier?", ruft plötzlich eine donnernde Stimme.
Erschrocken zucken ANJA und ANTON zusammen.
Dann sehen sie den Wachposten, der in seiner glänzenden Ritterrüstung
auf einem Turm neben dem verschlossenen Eingangstor steht.

"Wir sind zwei friedliche Wanderer, die für die Nacht ein sicheres
Quartier suchen!", ruft ANJA dem Wachposten zu. "Könntet ihr uns in
eurer Burg Unterkunft gewähren?"
Der Ritter sieht sich die beiden Fremden von Kopf bis Fuß an.
"Ihr seid nicht bewaffnet?", fragt er argwöhnisch.
ANJA und ANTON schütteln die Köpfe.
"Na gut", sagt der Wachposten. "Dann will ich mal nicht so sein!"
Zusammen mit einem anderen Ritter, der inzwischen auf dem zweiten
Turm am Eingang aufgetaucht ist, lässt er die Zugbrücke herunter.

Die Ketten rasseln lautstark, als die schwere Zugbrücke aus Holz von
den beiden Rittern langsam heruntergelassen wird.
Nun haben ANJA und ANTON keine Schwierigkeiten, den tiefen
Wassergraben sicher zu überqueren.
Bevor sie allerdings Schallerburg betreten können, muss zunächst noch
ein weiteres großes Tor geöffnet werden.
Es quietscht und knarrt mächtig, als ein Flügel der hohen Tür von einem
kräftigen Ritter zurückgezogen wird.
"Oje!", stöhnt ANJA und hält sich die Ohren zu.
Dann endlich ist für ANJA und ANTON der Weg ins Innere der Burg frei.

Ansicht Ritterbuch Seite 9 Als ANJA und ANTON durch das Tor gehen, bietet sich ihnen ein
beeindruckender Anblick. Vor ihnen erstreckt sich der weite Innenhof
der Burg.
"Unglaublich!", seufzt ANJA staunend, als ihr Blick über die zahlreichen
Steinhäuser und Stallungen schweift.
Da der Tag langsam zu Ende geht, sind einige Ritter damit beschäftigt,
ihre Pferde in die Ställe zu führen, wo sie noch einmal gefüttert werden.
Rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit werden Pechfackeln entlang der
Innenmauern entzündet.
Zum Schutz vor Feinden wird das Tor wieder geschlossen, dann hören
ANJA und ANTON, wie die Zugbrücke von den Wachposten wieder
hochgezogen wird.

Nachdem er von dem Eintreffen der Fremden erfahren hat, verlässt der
Burgherr Jonas sein Wohnhaus und kommt auf ANJA und ANTON zu.
"Willkommen auf Schallerburg!", begrüßt er sie mit tiefer Stimme.
"Nach eurem langen Marsch seid ihr bestimmt ganz schön hungrig und
durstig, was?"
ANJA nickt. "Es ist sehr großzügig von euch, uns in eurer Burg
Unterkunft zu gewähren. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken."
Der Burgherr Jonas winkt ab. "Das ist doch nichts Besonderes! Ihr
kommt gerade rechtzeitig zu einem schmackhaften Nachtmahl. Folgt
mir, ich führe euch in den Speisesaal!"

Zusammen mit dem Burgherrn Jonas gehen ANJA und ANTON in den
großen Speisesaal seines Hauses.
Die lange Tafel ist bereits gedeckt. Brennende Kerzen in silbernen
Leuchtern erhellen den Raum, kostbare Teller und Becher aus Metall
stehen auf dem breiten Holztisch.
"Ihr werdet neben mir Platz nehmen!", sagt der Burgherr Jonas und
zeigt auf zwei Stühle mit hohen Holzlehnen.
Nachdem sich ANJA und ANTON gesetzt haben, schauen sie sich mit
großen Augen im Saal um. Sie bewundern die breiten Wandteppiche
und die funkelnden Ritterrüstungen, die an einer der Wände
aufgestellt wurden.
Nachdem inzwischen auch die anderen Ritter eingetroffen sind, kann
der Schmaus beginnen.

Auf großen Silberplatten bringen die Diener herrliche Speisen in den
Saal, Wildgerichte, geröstete Kastanien, Pilze, verschiedene Früchte
des Waldes und frisch gebackenes Brot.
"Nun, schmeckt es euch?", fragt der Burgherr Jonas während des
Essens.
"Das Nachtmahl ist vorzüglich!", antwortet ANJA lobend. "Euer Koch
ist ein Meister seines Fachs!"
Der Burgherr Jonas nickt nachdenklich. "Ja, ja, es könnten
wunderbare Zeiten sein, wenn wir uns nicht ständig Sorgen machen
müssten auf Schallerburg."
ANJA sieht ihn fragend an. "Was bereitet euch denn solchen
Kummer?"

"Ein gemeines und hinterlistiges Gespenst treibt seit einigen Wochen
sein Unwesen auf meiner Burg", sagt der Burgherr Jonas betrübt. "Ihr
könnt euch nicht vorstellen, was es schon alles angestellt hat!"
"Das musst du uns unbedingt erzählen!", fordert ANJA.
"Und zwar in allen Einzelheiten!", ergänzt ANTON.
Der Burgherr Jonas nickt. "Des Nachts, wenn wir alle friedlich in
unseren Betten schlummern, schwebt dieser unverschämte Kerl aus
seiner Turmkammer und raubt uns den Schlaf! Das fiese Gespenst
öffnet Fenster und Türen, um den jaulenden Wind hereinzulassen! Es
zieht uns die Bettdecken weg und kitzelt uns an den Füßen! Es lässt
Schranktüren knarren und Stühle wackeln! Oh, ich sage euch, es ist
einfach furchtbar!"

Nach dem Abendessen setzen sich ANJA und ANTON mit dem besorgten
Burgherrn Jonas an den warmen Kamin.
"Habt ihr dieses Gespenst schon einmal gesehen?", fragt ANJA.
Der Burgherr Jonas verneint. "Es ist leider völlig unsichtbar", seufzt er.
"Deshalb kann es uns immer wieder auf üble Art und Weise erschrecken.
Man denkt an nichts Schlimmes - und schon passiert es..."
"Wird das Gespenst auch in dieser Nacht wieder sein Unwesen treiben?",
fragt ANTON.
"Das ist zu befürchten", antwortet der Burgherr Jonas. "Denn das Biest
lässt wirklich keine Gelegenheit aus. Wahrscheinlich wird es auch in
euer Zimmer schweben und euch ärgern..."

Ritterbuch Großansicht Seite 18"So weit wird es nicht kommen!", widerspricht ANJA energisch. "Denn
wir werden etwas dagegen unternehmen!"
Der Burgherr Jonas sieht sie entgeistert an. "Seid ihr verrückt? Das ist
doch viel zu gefährlich!"
ANJA schüttelt den Kopf. "Ich werde dem Gespenst zusammen mit ANTON
einen Besuch in der Turmkammer abstatten. Du kommst doch mit,
ANTON?"
ANTON nickt. "Das lasse ich mir auf keinen Fall entgehen!"
ANJA wendet sich wieder an den Burgherrn Jonas. "Du könntest uns einen
kleinen Gefallen tun. Für dieses Abenteuer brauchen wir unbedingt
richtige Ritterrüstungen - man kann schließlich nie wissen..."

Glücklicherweise hat der Burgherr Jonas in seinem Besitz auch zwei
kleinere Ritterrüstungen, die ANJA und ANTON wie angegossen passen.
"Nun seid ihr vor möglichen Angriffen des Gespenstes bestens
geschützt", sagt der Burgherr Jonas zu ANJA und ANTON.
Er führt die beiden mutigen Kinder zu dem Turm der Burg, in dem sich
das Gespenst in der obersten Kammer eingerichtet hat.
"Ich wünsche euch viel Glück!", verabschiedet sich der Burgherr Jonas
von ANJA und ANTON. "Aber ehrlich gesagt, ich habe meine Zweifel, ob
ihr das freche Gespenst zur Vernunft bringen könnt."
"Mach dir mal keine Gedanken", antwortet ANJA zuversichtlich. "Wir
werden unser Bestes geben."

Es ist gar nicht so einfach, in voller Ritterrüstung über eine schmale
Steintreppe nach oben zu der geheimnisvollen Turmkammer
hinaufzusteigen.
ANJA und ANTON kommen bei ihrem steilen Aufstieg deshalb nur langsam
voran.
"Achtundneunzig, neunundneunzig, hundert!", zählt ANJA keuchend die
letzten Stufen. "So, da wären wir!"
Sie geht ganz nah an die Tür der Kammer heran und klopft an.
"Hallo, liebes Gespenst!", ruft ANJA. "Dürfen wir hereinkommen?"
Doch sie erhält keine Antwort.
"Es ist sehr, sehr wichtig!", sagt ANTON. "Wir müssen unbedingt mit dir
sprechen!"

 [....Fortsetzung folgt im Buch]
 

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